Chronik St. Konrad

06.01.1933 40 Siedler treffen sich im Leohaus in Damm. Es beginnt das Planen und Bauen der Strietwaldsiedlung. Pfarrer Heckelmann von St. Michael verhandelt mit der Stadt wegen der Reservierung eines Bauplatzes für eine Kirche im Strietwald.
20. 01.1935 Der "Grundstein" zur Kirche wird gelegt. Gründung des "Kranken und Seelsorge Vereins e.V." Der neue Heilige des bayerischen Landes, St. Konrad, soll Pfarrpatron werden. Zunächst aber soll eine Schwesternstation mit Kindergarten gebaut werden.
1935/1936 Pfarrer Eduard Keller von St. Michael führt die Verhandlungen wegen des Kirchbauplatzes mit der Stadt weiter. Mehrere Eingaben werden von der Stadtverwaltung unter OB Wohlgemuth abschlägig behandelt.
20.12.1935 Elise Maier, geb. Seufert, übergibt der Kirchenstiftung St. Michael als Geschenk ihren Acker am Mühlbuckel zur Erbauung einer Bruder-Konrad-Kirche im Strietwald.
1939 - 1945 Baustopp während des zweiten Weltkriegs.
21.11.1944 Pfarrer Keller, Kaplan Soter und 221 Dämmer kommen im Bombenangriff ums Leben. Die Mutterkirche St. Michael ist eine Ruine.
Bei einem Bombenangriff werden im Hasenhägweg sechs Anwesen.
zerstört. Eine Mutter und sechs Kinder sind tot.
04.04.1945 Jesuitenpater Franz von Löwenstein (Seelsorger in St. Michael) und dem Siedlervorstand Martin Hennig gelingt es, für den Kindergarten und die Krankenpflege Schwestern vom "Allerheiligsten Erlöser" zu gewinnen. Nach dem Einmarsch der Amerikaner halten drei Schwestern ihren Einzug in den schwerbeschädigten Kindergarten. Ein Saal wird Kapelle und dient der Gemeinde St. Konrad acht Jahre als Notkirche.
01.09.1945 Kaplan Fritz Bauer wird erster Seelsorger. Über ein Jahr wirkt er hier äußerst segensreich, dann wird er in die Diaspora Thüringens versetzt.
21.11.1945
Chor

Gründung des Kirchenchores St. Konrad

Februar 1946 Von der Diözese wird die selbständige Seelsorgestelle St. Konrad
errichtet.
15.10.1946 Kuratus Gottfried Strömel übernimmt die Seelsorge im Strietwald.
1948 35 000 RM konnten seit 1935 für den Kirchenbau gesammelt werden. Die Währungsumstellung lässt das Kapital auf 2.473 DM zusammenschrumpfen.
08.11.1950 Kanonische Errichtung der Kath. Kirchengemeinde und der Kirchenstiftung
23.11.1951 Die erste Kirchenverwaltung wird gebildet (Alfred Heeg/Kirchenpfleger, Josef Böhnlein, Jakob Klein, Ludwig Loch)
Jan. 1952 Das neue Schulhaus wird eingeweiht.
10.05.1952 Aus dem "Kranken- und Seelsorgeverein" werden zwei Vereine gebildet: Der "Verein für Krankenpflege und Kindergarten St. Konrad e.V." und der "Kirchenbau Verein St. Konrad e.V."
Herbst 1952 6000 qm Land können unter Mithilfe der Kirchenverwaltung St. Michael an der "Lauseiche" erworben werden. Das Bischöfliche Ordinariat sichert zunächst die Finanzierung der Rohbaukosten der Kirche zu. Die Kirchenverwaltung verschickt zusammen mit vielen Helfern 100 000 Bettelbriefe. Erfolg: 100 000 DM Spenden.
02.03.1953 Erster Spatenstich zum Bau der St. Konradskirche.
26.04.1953 Grundsteinlegung durch Generalvikar, Prälat Fuchs, Würzburg.
01.09.1953 Das 4,50 Meter hohe Kreuz auf dem Turm wird errichtet. Inschrift: "Angefertigt aus Dankbarkeit für glückliche Heimkehr aus dem Weltkrieg".
20.09.1953

 

Glockenweihe durch Dekan, Prälat Heckelmann, Aschaffenburg.
Dreifaltigkeitsglocke, 940 kg, Inschrift: "Zum Andenken an die Opfer des Krieges"
St. Konradsglocke, 660 kg, Inschrift: "Hl. Bruder Konrad, bitte für uns" 
Muttergottesglocke, 380 kg, Inschrift: "Hl. Maria, erhalte uns den Frieden"
Josefsglocke, 270 kg, Inschrift: "Hl. Josef, segne unsere Arbeit"
29.11.1953 Einweihung der Kirche durch Bischof Dr. Julius Döpfner von Würzburg.
01.05.1954 Kuratus Strömel wird erster Pfarrer von St. Konrad.
19.05.1954 Weihe der Madonnen- und der Josefsplastik über den Seitenaltären 
(Künstler: A. Bergmann-Franken, Glattbach).
15.09.1954 Kreuzwegeinweihung. Material: Terrakotta.
(Künstler: Prof.Weckbacher aus München).
29.01.1956 Fertigstellung des Altarmosaiks (Künstler: Hans König, Trennfurt).
21.05.1956 Segnung des Gefallenengedenksteins vor der Kirche. Gestiftet von der Siedlergemeinschaft.
31.03.1957 Orgelweihe (26 Register)
28.02.1962 Pfr. Strömel feiert sein 25. Priesterjubiläum.
18.03.1962 Primizfeier von Hans-Joachim Grunenberg.
28.01.1968 Wahl des ersten Pfarrgemeinderats.
17.12.1972 Altarweihe (nach Umgestaltung des Chorraumes) durch Weihbischof Alfons Kempf, Würzburg.
25. 12. 1976 Im Alter von 66 Jahren stirbt Pfarrer Gottfried Strömel. Geboren am 28.11.1910 in Diebach bei Hammelburg. Zum Priester geweiht am
28.02.1937 in Würzburg. 30 Priesterjahre hat er dem Aufbau dieser Gemeinde geschenkt.
02. 07.1977 Nach 10 Monaten verlässt Pfarrverweser Pater Tegeler, CMM, die Gemeinde St. Konrad. Er geht als Pfarrer nach Oelinghausen/Sauerland.
10.07.1977

Einführung von Pfarrer Josef Zwickl durch Dekan Franz Kolb

13.01.1978 Einweihung des Nordfriedhofs mit Pfr. Zwickl, evang. Pfr. Schwirskott und OB Dr. Reiland.
14.11.1978 Die Pfarrei feiert das 25. Kirchweihfest.
Nov. 1978 Nach mehrmonatiger Arbeit wird die Außen- und Innenrenovierung der 
Kirche abgeschlossen.
11.10.1981 Rudolf Haas wird zum Diakon geweiht.
23.05.1982 Die Pfarrbücherei feiert 25-jähriges Bestehen.
08.10.1982 Der Neubau des Kindergartens wird gesegnet.
01.07.1984

Grundsteinlegung für das Pfarrheim

30.06.1985 Nach 11 Monaten Bauzeit wird das Pfarrheim eingeweiht.
13.04.1986 Die privat gespendete St. Konradsfigur im Pfarrheim wird gesegnet.
27.06.1990 Pfr. Zwickl feiert 25-jähriges Priesterjubiläum.
23.09.1990 Die Schwesternstation wird nach 45 Jahren wegen Nachwuchsmangel 
aufgelöst.
Nov. 1993 Die von der Siedlergemeinschaft gestiftete Muttergottesfigur wird gesegnet.
25.04.1993 Pfr. Zwickl wird verabschiedet. Er wird nach Poppenhausen versetzt.
17.07.1994

Pfr. Charles Kelly aus Irland wird eingeführt.

1993 - 1994 Das Innere der Kirche wird erneut renoviert.
21.12.1994 Die privat gespendete St. Konradsfigur wird gesegnet.
19.11.1995 Der Kirchenchor besteht 50 Jahre.
11.06.1997 Pfr. Kelly feiert 25-jähriges Priesterjubiläum.
24.05.1998 Der Muttergottes-Bildstock in der Herrenwaldstrasse wird eingeweiht.
Juli 1998 Für den Geräteschuppen bzw. Garage wird Richtfest gefeiert.
Herbst 2001 Der Vorplatz und die Außentreppen (Haupteingang und Nebeneingang) werden erneuert.
23.11.2003 Die Pfarrgemeinde feiert den 50. Jahrestag der St. Konrad-Kirche mit einem 
Festgottesdienst (Hauptzelebrant: Domkapitular Dr. Karl Hillenbrand, Würzburg) und einem Stehempfang im Pfarrheim.
Der Kirchenchor führt die Messe von Charles Counod auf.
24.06.2007 Einweihung der neuen Orgel der Firma Späth aus Freiburg durch Weihbischof Helmut Bauer. Der Kirchenchor singt die Missa Joannis de Deo von Joseph Haydn, an der Orgel Regionalkantor Peter Schäfer.